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Der Sächsische Landesbeirat für die Belange von Menschen mit Behinderungen

Das sind wir:

Die UN-Behindertenrechtskonvention fordert die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen an unserer Gesellschaft. Um diese Forderung zu erfüllen, arbeiten Menschen gemeinsam im Sächsischen Landesbeirat. Sie sind die Mitglieder des Landesbeirats.

Wir Mitglieder arbeiten ehrenamtlich. Das heißt, wir bekommen für die Arbeit im Landesbeirat kein Geld. Wir sind Menschen mit Behinderungen oder deren Angehörige. Wir kennen das Leben mit Behinderung und wissen am besten, was Menschen mit Behinderung wollen und brauchen. Wir vertreten also ihre Interessen.

Im Landesbeirat arbeiten 26 Mitglieder und drei ständige Gäste. Ein ständiger Gast ist zum Beispiel Landesbeauftragter für Inklusion der Menschen mit Behinderungen, Herr Michael Welsch. 

Hier stellen wir die Mitglieder mit Foto und Text vor

 

Aktuelles vom Landesbeirat

Würdigung der Mitglieder im Landesbeirat: Dorothee Wiedmann (Mitglied) und Erik Kurzweil (Sächsische Staatskanzlei)   © Dr. Kirstin Wappler

15 Jahre Zusammenarbeit mit dem Inklusionsbeauftragten
(10. November 2022)

Seit 15 Jahren beraten und unterstützen unsere Mitglieder unter anderen unseren Inklusionsbeauftragten Michael Welsch.  Sie sagen ihm, welche Probleme Menschen mit Behinderungen in Sachsen haben. Gemeinsam versuchen sie das zu ändern. 

Viele Mitglieder im Sächsischen Landesbeirat für die Belange von Menschen mit Behinderungen arbeiten schon sehr lange im Beirat mit. Das tun sie ehrenamtlich, das heißt sie bekommen dafür kein Geld.

Warum die Mitglieder im Beirat gerne mitarbeiten, das sagen uns einige von Ihnen: 

Pia Lehmann sagt: »Ich setze mich für die Rechte von Menschen mit Behinderung ein, die nicht selbst für sich sprechen können, zum Beispiel für Menschen mit Autismus. Ich nehme oft wahr, dass diese Menschen Nachteile haben. Über die Probleme solcher Menschen wird inzwischen offen gesprochen«.

Jens Merkel macht schon seit 15 Jahren im Landesbeirat mit. Er sagt, »es ist ein Erfolg, dass unser Beirat die maßgebliche Interessenvertretung der Menschen mit Behinderungen für Sachsen ist«. 
Maßgeblich bedeutet: das jemand in besonderer Weise mitmacht.
Jens Merkel wünscht sich, dass die UN-Behindertenrechtskonvention überall umgesetzt wird und dafür macht er sich stark.

Ralph Beckert ist der Vorsitzende im Landesbeirat. Er ist schon viele Jahre im Landesbeirat dabei. Er sagt, »durch unsere Arbeit konnten wir Fortschritte für die Menschen mit Behinderungen erreichen. Zum Beispiel fragen uns inzwischen die Verantwortlichen in den Ministerien mehr um Rat als früher«. Das ist ein großer Ansporn für Ralph Beckert.

Petra Liebetrau ein anderes Mitglied im Beirat meint: Unsere Arbeit im Beirat wirkt und wir lernen selbst viel voneinander. Das findet Petra Liebetrau wertvoll.

Bernd Wiesner arbeitet auch schon sehr lange im Beirat mit. Warum er das macht, ist ganz einfach: Er unterstützt die Menschen mit geistiger Behinderung oder mit einer anderen Behinderung, die nicht selbst für sich sprechen können. Er möchte vieles zum Guten ändern. Das Ehrenamt macht ihm dazu noch viel Freude.

Für die nächsten Jahre wünschen sich die Mitglieder:

  • Das Menschen mit Behinderung immer einbezogen werden durch Verantwortliche in Ministerien
  • Änderungen zum Besseren schneller kommen
  • Dass das Inklusionsgesetz überarbeitet wird und es auch für alle gilt

Am 10. November 2022 hat sich der Inklusionsbeauftragte Michael Welsch bei den Mitgliedern für ihre Arbeit bedankt. Danke sagten auch Vertreter von der Staatskanzlei und vom Sozialministerium.

Weitere Bilder können Sie über diesen Link ansehen, bitte ganz unten schauen : https://www.landesbeirat.sachsen.de/stimmen-zum-ehrenamt-und-zu-15-jahre-zusammenarbeit-4450.html

Hinweis: Dieser Text ist nicht von VERSO gGmbH geprüft. 

 

Unsere Aufgaben

Wir beraten unseren Sächsischen Landesbeauftragten für Inklusion der Menschen mit Behinderungen, Herrn Michael Welsch. Mit ihm besprechen wir die Wünsche, Ängste und Sorgen von Menschen mit Behinderungen.

Wir helfen auch der Sächsischen Staatsregierung bei ihrer Behindertenpolitik. Wenn neue Gesetze oder Richtlinien gemacht werden, schauen wir uns die Entwürfe dafür an. Dann sagen wir, ob die Bedürfnisse der Menschen mit Behinderungen gut beachtet sind. Oder ob man etwas besser machen kann.

Wir wollen, dass alle Menschen beachtet werden, egal ob und welche Behinderung sie haben.

 

Gesetzliche Grundlagen für unsere Arbeit

Der Landesbeirat ist die Interessenvertretung für Menschen mit Behinderungen in Sachsen. Grundlage dafür ist das Sozialgesetzbuch Nummer 9, Paragraf 131.

Die Arbeit der Mitglieder ist in diesen Gesetzen geregelt:
 

 

Sitzungen

Kalenderausschnitt mit Pinnadel in Smily-Form © Christine Jeglinsky

Die Mitglieder vom Landesbeirat treffen sich regelmäßig.
Diese Treffen heißen Sitzungen. Die Sitzungen sind nicht öffentlich.
Das bedeutet, es dürfen keine Besucher teilnehmen.
In den Sitzungen informieren und tauschen wir uns gegenseitig aus.

Der Sächsische Landesbeauftragte für Inklusion der Menschen mit Behinderung berichtet von seiner Arbeit.
Auch Vertreter vom Sozialministerium und der Sächsischen Staatskanzlei nehmen teil.
So können wir Wünsche und Bedarfe von Menschen mit Behinderungen direkt an sie weitergeben.
Oder wir sprechen neue Themen an.

Wir treffen uns

 

Arbeitsgruppen

Einige Mitglieder vom Landesbeirat arbeiten in anderen Arbeitsgruppen mit. Dort sagen wir weiter, was die Anliegen der behinderten Menschen sind. 

Das sind die Arbeitsgruppen: 

  • Clearing-Stelle nach Paragraf 10a Sächsisches Gesetz zur Ausführung des Sozialgesetzbuches
  • Landes-Jugend-Hilfe-Ausschuss
  • Lenkungs-Ausschuss zur Bekämpfung häuslicher Gewalt
  • Kommission nach Paragraf 131 Sozial-Gesetz-Buch Nummer 9
  • Kommission nach Paragraf 79 Sozial-Gesetz-Buch Nummer 12
  • Schieds-Stelle nach Paragraf 133 Sozial-Gesetz-Buch Nummer 9
  • Arbeitsgemeinschaft zur landesrechtlichen Umsetzung des BTHG (AG BTHG)
  • Mitarbeit in den Unterarbeitsgruppen zur Fortsetzung des Sächsischen Aktions- und Maßnahmen-Planes zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention vom Freistaat Sachsen (September 2021 bis Juli 2022)
  • Jury Innovationspreis Weiterbildung
  • Projektbeirat Fachstelle »Fach- und Koordinierungsstelle gegen Gewalt in Einrichtungen«
 

Kontakt

Unsere Anschrift ist:

Geschäftsstelle des Sächsischen Landesbeirates für die Belange von Menschen mit Behinderungen
Archivstraße 1
01097 Dresden

Fax-Nummer: 0351 564 10999

Leiterin der Geschäftsstelle
Martina Petry

Mitarbeiterinnen: 
Christine Jeglinsky
Telefon: 0351 564 10714
E-Mail: christine.jeglinsky@sk.sachsen.de

Jana Kloss
Telefon: 0351 564-10715
E-Mail: jana.kloss@sk.sachsen.de

Sie können uns zu dieser Zeit anrufen:
08.00 bis 14.30 Uhr

Gerne können Sie oder Ihre Betreuerin oder Ihr Betreuer uns eine Nachricht schreiben:
E-Mail: landesbeirat.inklusion@sk.sachsen.de

Der Vorsitzende des Landesbeirates für die Belange von Menschen mit Behinderungen ist:
Ralph Beckert
Er arbeitet ehrenamtlich.

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